28.5. Verkaufte Zukunft

lecture 280515

Vortrag in Leipzig mit Ralph in der Reihe absolute gegenwart
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Kredite sind der Rohstoff der Finanzindustrie, sie projizieren Zahlungsforderungen in die Zukunft. Diese Forderungen werden routinemäßig versichert und an Dritte verkauft. Das hat zwei Effekte: Sie verwandeln sich unmittelbar in Vermögen. Und: Die Zukunft ist verkauft. Das heißt, sie ist versperrt und ihrer Möglichkeiten beraubt. Wehe, wenn diese verkaufte Zukunft nicht eintrifft.
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Beschleunigung und Akzelerationismus helfen uns in dieser Lage kaum weiter. Erstens macht es keinen Unterschied, ob wir die schon verkaufte Zukunft schnell oder langsam erreichen. Und zweitens bleibt die Idee, „wir müssen die Zukunft aufbrechen“ leeres Gefasel, solange sie nicht ökonomisch fundiert und konkret gemacht wird. Es gibt wohl Wege aus der verkauften Zukunft, aber es macht Sinn, sie nicht nur philosophisch, sondern auch ökonomisch zu bedenken.


Party-Politics as Theatre

reading 210411

we miss what’s really going on by focusing on the show of elections and the competition between parties. This is the theatre of electoral politics…


Ökonomische und politische Krise

reading 200411

David Harvey (The Enigma of Capital 217) sieht zwischen politischen Auswirkungen und ökonomischer Krise eine Lücke von 3 bis 4 Jahren.


How to Write a Cable

reading 130411

Galbraith in Foreign Policy: Contrary to what Julian Assange might tell you, most ambassadors do not worry that the wrong people will read their cables, but that the right people won’t.


Verband ohne Netzwerk

reading 130411

Max Weber hat den Verband noch ohne Netzwerk gedacht, hierarchisch, mit einer Spitze.