text


Freeportism 2

text 070516

Freeportism as Style and Ideology: Post-Internet and Speculative Realism, Part II
To make the transmission from financial markets to artistic practices complete, an ideological framework was needed that supported the turn from discursive to material practices, from rituals of communication to objects and commodities, and from web-oriented and process-based artworks to shiny items provided in ample liquidity. The new brand of philosophical thinking called “speculative realism” offered itself as the ideology of freeportism and its associated modes of artistic production and circulation.


Freeportism as Style and Ideology

text 200316

Post-Internet and Speculative Realism, Part I
The Geneva Freeport can hold up to one million artworks. Recently its facilities had to be expanded due to increasing demand. The artworks end up in wooden transport boxes, stacked in rows on shelves in huge halls, where they sit and wait for their price to rise or fall, or to be shipped to an auction or to another freeport.


Eine Welt ohne Geld

article text 070116

im Freitag 52/2015
Auf lange Sicht wird es kein Geld mehr geben.


Daten und Preise

article text 011015

Was Automaten mit Märkten machen.
in Tumult. Herbst 2015, S.85-88
.
Märkte gelten dann als effizient, wenn alle Teilnehmer auf demselben Wissensstand sind. Dann, so die gängige Annahme, bilden sich im Preis alle verfügbaren Informationen ab. Mittlerweile haben wir es mit algorithmischen Akteuren zu tun, die nicht nur mehr wissen, sondern die Daten auch schneller verarbeiten, als es menschliche Händler je könnten. Das hat nicht nur Konsequenzen für sämtliche Märkte, also den Finanz-, den Güter- und den Arbeitsmarkt, sondern stellt auch etliche Annahmen liberaler Ökonomen in Frage.


Vom Sound der Distinktion zur Datenmusik

text 021214

Heidenreich, Stefan – 2014 – Vom Sound der Distinktion zur Datenmusikerschienen in: Sindey Corbett, Holger Lund, Ludwig Stangl (Hrsg.): The New People. Musik als Seimsograph. Ravensburg, 2014, S.46-50.

An der Musik lässt sich wie nirgends sonst zeigen, was Medien mit Kultur machen. Es gibt kein kulturelles Format, in dem dieses Verhältnis sich von den Instrumenten bis zu den Distributionswegen in größerer Vielfalt entwickelt hat.


9.10. we are here – we are near – we are real

text 081014

Künstlergespräch mit Bjørn Melhus
Akademie der Künst Berlin, am 9.10. um 19 Uhr


Missing Links – NetArt in Berlin

text 020514

Frieze.de #14 / 2014 deutsch und english


Technopolitics and Art Law

text 270314

on the work of Christoph Wachter and Mathias Jud, in: Dominik Landwehr (Ed.):Political Interventions. Zürich: Merian, 2014, p. 152-161
Political Interventions, Zürich 2014


Kunstrecht und Technopolitik

text 270314

über die Arbeiten von Christoph Wachter und Mathias Jud

in: Political Interventions. Edition Digital Culture. Hrsg: Dominik Landwehr. Migros Kulturproduzent. Zürich: Christoph Merian Verlag, 2014, S.40-49


21.3. Non-Money – Amsterdam

lecture text video 210314

At the Moneylab-Conference Ralph and I talk about Non-Money.
Video
pdf: Heidenreich – 2014 – Non-Money


Bologna Bestiarium – Netz

text 221013

Bologna Bestiarium bei Diaphanes
mit meinem Beitrag über das Netz:
Das Netz liegt im blinden Fleck der Bologna – Reformer. Denn Bürokraten verwalten die Welt, wie sie ist, nicht wie sie wird. So kommt es, dass man an vielen Orten über die digitale Revolution und das Netz redet, wenn es um Fragen der Universität geht, in Europa aber über Module, Punktesysteme und Verwaltungs-Routinen.


twitterMonitor

text 170913

Am CDC der Universität-Lüneburg haben wir in dem Projekt tab4 und zusammen mit dem Unternehmen tame einen twitterMonitor zur politischen Kommunikation in Deutschland entwickelt, der auf Zeit.de online läuft:
twitterMonitor


Freunde, Zeiger, Daten

text 150113

Eine Debatte mit Geert Lovink in der Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung, Heft 2/12. (pdf download)
.
1. Medium oder Werkzeug
Ob man das Netz als Medium oder als Werkzeug begreift, macht einen Unterschied.


Krise und Austerität

text 240812

Das neoliberale Projekt erschien so erfolgreich, dass Wirtschaftsnobelpreisträger Robert E. Lucas am 10.01.2003 verkündete, die Wirtschaftswissenschaften hätten ihre Aufgaben gelöst. Die Makroökonomie, die in den 30er Jahren als Reaktion auf die große Depressionen begründet worden war, habe nun über Jahrzehnte ein Wiederauftreten dieser Katastrophe verhindert und selbst den Konjunkturzyklus unter Kontrolle gebracht.


Globus und Netz

text 220812

Für etwas Neues hat man am Anfang immer nur die alten Begriffe. Globus ist ein solches Wort, und mit ihm auch Globalisierung. Sie benennen eine alte, fast noch koloniale Kategorie, deren Wirkung verschwindet, weil man noch nicht weiß, wie das Kommende heißen könnte.


Regierung

text 210812

Wir denken das Regieren üblicherweise mit der Form des Staates zusammen. Also gebunden an ein Territorium, in dem bestimmte Gesetze gelten, Entscheidungen für und über alle getroffen werden, Gewalt ausgeübt oder angedroht wird und, ums ganz allgemein zu sagen, in das einzelne Leben hinein bestimmt wird.
Aber das Regieren muss nicht an den Staat gebunden sein, Gesetze können sozial statt territorial gelten, von Religionen oder anderen Institutionen gemacht sein. Der Staat stellt nichts weiter dar, als eine von vielen Formen des Regierens, und eine wandelbare dazu.


Die große Mäßigung

text 190812

10 Jahre später schien sich alles zum Guten zu wenden. Nicht nur politisch mit dem Ende des kalten Kriegs, sondern auch ökonomisch. “Great Moderation”, die große Mäßigung, nannte Bernanke jene glückliche Phase, in der sich sämtliche wirtschaftlichen Koordinaten zum besten wandten – niedrige Inflationsrate, sinkende Zinsen, steigende Aktienkurse, hohe Anleihepreise, passables Wirtschaftswachstum, wunderschöne Profite, speziell im finanziellen Sektor. 15 Jahre ohne Krise, abgesehen von der Internet-Bubble, der letzten klassischen Investment-Phantasten-Blase. Sie blieb ein Problem der Kleinanleger ohne das eigentliche Geschäft zu berühren. Das System steckte sie mit einer zuvor nicht gekannten Widerstandsfähigkeit weg.


1979

text 190812

Wenn überhaupt ein bestimmtes Datum für eine grundlegende Wende in der Wirtschaftslage nach dem zweiten Weltkrieg genannt werden kann, dann das Jahr 1979, und zwar genauer der 6. Oktober. Oft wird das Aufkündigung der Wirtschaftsordnung nach Bretton Woods im Jahr 1973 als das bedeutungsvollere Datum angesehen. Aber tatsächlich wurden dort nur einige Bedingungen gesetzt, die schließlich zu den Maßnahmen des Jahres 1979 führten. Was in diesem Jahr geschah, betrifft das Verhältnis von Staaten zu Banken, von privaten zu öffentlichem Krediten, von Vermögen zu Konsum fundamental.


Forderungen

text 190812

Manche Forderungen werden an uns gestellt. Andere stellen wir. Manche Forderungen richten sich an jemanden. Andere bleiben ungerichtet. Die Spanne reicht von “Ich möchte, dass jetzt alles besser wird” bis zu “wir fordern sie letztmalig auf, ihre Rechnung zu begleichen.”
Die einen sind die Forderungen, die gestellt werden. Einerlei von wem sie kommen oder an wen sie sich richten, es handelt sich um Forderungen, die sozusagen in der Luft liegen. Sie fordern eine andere Welt. Bei Forderungen dieser Art handelt es sich nicht um eine Form von Widerstand. Sie gehen nicht von der Negation, sondern von einer Affirmation aus, allerdings von der Affirmation einer anderen, möglichen oder auch unmöglichen Welt. (Das vielleicht im Sinn von Badiou2007) Die Forderungen kritisieren nicht die Zustände, wie sie sind, sondern verlangen etwas, das nicht ist. Widerstand und Kritik bleiben demgegenüber zweitrangig.


Paradies 2000

text 180812

Dass es allen in Zukunft besser gehen wird, war eines der großen Versprechen. Die Geschichte hatte sich in einen Motor des Fortschritts verwandelt, angetrieben von den Kräften eines guten Kapitalismus. Alle würden wir an den technischen Errungenschaften partizipieren, wie die Teflon-Pfanne an der Mondlandung. Der Überfluss der Güter würde den letzten Winkel des Globus erreichen. Die Welt ging einer glücklichen Zukunft entgegen. Das künftige Paradies wartete nicht im ewigen Himmelreich, sondern im Jahr 2000.


Vorhaben

text 170812

Lassen wir das ewige Erklären für einen Moment beiseite, um ein wenig über das zu sprechen, was kommt und was kommen kann. Dann stellen sich drei Fragen.
Was ist im Kommen?
Was können wir fordern und tun?
Um wen handelt es sich bei diesem “wir”?
Diesen Fragen entsprechen die drei Kapitel des Buchs.
Das erste geht um die ökonomische und politische Lage. Sein Titel könnte Bond-Age heissen.
Das zweite fragt nach dem “Wir”, nach dem Zusammenschluss der Vielen, nach den Medien und Erzählungen und Ereignissen einer möglichen Gemeinschaft.
Das dritte Kapitel schließlich handelt von den möglichen und unmöglichen Forderungen.


Nullifying

text 010412

McLuhan, Smithson and the Future of the Museum, in:
Robert Smithson: Art in Continual MovementRobert Smithson Art in Continual Movement
Edited by Ingrid Commandeur and Trudy van Riemsdijk-Zandee.
Out now!


Bilddaten und Weltbilder

text 071011

Digitale Reproduktion. In Jörg Probst: Reproduktion. Techniken und Ideen von der Antike bis Heute. Reimer:Berlin 2011, S. 266-279Reproduktion cover


What Will Last? Some Thoughts On Duration In the Age Of Contemporaneity

text 251110

Mousse Magazine #26, p.228-230


Vision Possible

text 231110

Geert Lovink and Sabine Niederer (eds.): Video Vortex Reader 2


Steps toward Collaborative Video

text 031110

Oliver Grau et. al: Imagery in the 21st Century. MIT – Press, Cambridge (Mass.)


Make Time: Temporalities and Contemporary Art

text 290910

Manifesta Journal #9, p.69-79
out September 2010
.
Manifesta Journal 9 - Cover


Solange die Musik spielt

text 190910

mit Ralph Heidenreich
Herbst. Theorie zur Praxis. Magazin des Steirischen Herbstes. S.12-14
September 2010


Anti Trust

text 090910

mit Ralph Heidenreich
in: Trust. Von Falk Richter. Hrsg.v. Nicole Grönemeyer.
S.179-187
Falk Richter: Trust


Datendichte und digitale Geschichte

text 110210

Launch Docupedia


Für eine unendliche Bibliothek

article text 130509

taz


When Files become Friends

article text 290409

Domus Magazin. April 2009


Garbage Collection

article text 031208

Kunst, Krise und Sammeln. taz 3.12.


Chris Dialynas: Trouble Ahead – Trouble Behind

text 171108

Auf vielfache Nachfrage hier – bis auf weiteres – der Text von Chris Dialynas: Trouble Ahead – Trouble Behind (2004. pdf).


Rette die Finanz-Welt, wer kann

text 121008

cartaweb


Boehm: Wie Bilder Sinn erzeugen

text 010808

Iconicturn


W.J.T Mitchell: Bildtheorie

text 230708

iconicturn


Künstliches Sehen

text 140708

in: Bruhn, Hemken (Hg.):Modernisierung des Sehens. transcript, Bielefeld 2008. S.323-330


Profit

text 140608

in: Wörterbuch des Krieges. Merve, Berlin 2008. S.239-249


Nicht heiss, nicht kalt: Formate der Beteiligung nach McLuhan

text 140608

In: de Kerckhove, Leeker, Schmidgt (Hg.): Mc Luhan neu lesen. transcript, Bielefeld 200 S.285-290


Medienkunst gibt es nicht

article text 270108

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Es gibt gar keine Medienkunst!


Scarlett Johansson: Snkr oder Perlohrringe?

text 150607

de:bug113


Knut-Perspektiven in der Vanity Fair

text 150507

debug112


On Digitalability

text 080507

Designmai-Magazin


Digitalability

text 080507

Designmai-Magazin


Sprachlos mit dem Toyota Auris

text 230407

de:bug111


Dolce & Gabbana Werbung, Vogue Italia 01/ 07

text 150407

de-bug 111


Paul Wolfowitzs Socken

text 110307

de-bug110


Saddam Hussein Execution

text 040307

debug110


Claude Monet. Foto: Baron Adolphe de Meyer, 1921, reprint Vanity Fair Dec 2006

text 190207

de-bug 109


Richard Tuttle & Mario Sorrenti – Eden

text 170207

debug 109


Zum Begriff Kunst

text 071206

Wien, Depot. Gespräch mit Gabriele Werner


Theatricality

text 231006

MIT Visual Arts Program, Cambridge USA, panel (pdf)
with Judith Berry, Roy Grundman, Joan Jonas, Constanze Ruhm


N.N., untitled

text 181006

Schirn-Kunsthalle Frankfurt, Catalogue Anonym


N.N., o.T.

text 181006

Schirn-Kunsthalle Frankfurt, Katalog zur Ausstellung Anonym


Berlin Easy Jet

text 031006

General Public
mit Inke Arns, Stéphane Bauer, Marisa Maza, Romelo Yu. Moderiert von Ute Tischler


Objekt und Information. Serielle Strategien in der Infoproduktion

text 260306

in: Serialize. Die Gestalten Verlag 2006


Object and Information. Serial Strategies in the Production of Information

text 260306

in: Serialize. Die Gestalten Verlag 2006, pp. 11-13


Not to do something

text 011005

Not a drop but the Fall. Künstlerhaus Bremen, Susanne Pfeffer. Catalogue Revolver-books


Was nicht tun?

text 011005

Not a drop but the Fall / Künstlerhaus Bremen, Susanne Pfeffer


Shadows of the World in Art. Time, Name, Medium

text 010605

Swiss Pavillon. 51st Venice Biennal. Catalogue edited by Stefan Banz, p.21-30


Zeit, Name, Medium

text 010605

Swiss Pavillon, 51st Venice Biennale


Schluß mit Ritze-Ratze (review Henrik Schrat)

text 281201

F.A.Z Berliner Seiten


Phantasien der Beteiligung

text 010601

Katalogtext II.Triennale zeitgen. Kunst Oberschwaben


Wahrscheinlich ist niemand da (review Pash Buzari)

text 191200

F.A.Z Berliner Seiten